Heimfahrt nach U.

Der Lauf seines Lebens habe ihn an wechselnde Orte geführt, neben der Geburtsstadt Lübeck und “seinem” Berlin sei dies in den letzten Jahren “im reizvollen Kontrast eine Kleinstadt am Rhein in der Nähe Bonns” gewesen, hielt Willy Brandt fest. Warum gerade Unkel? Wie hat es dem Weltbürger in der Kleinstadt gefallen? Was hat er dort erlebt? Und wie haben die Unkeler ihn aufgenommen? Das kann niemand besser wissen als Brigitte Seebacher. Sie hat es in dem Beitrag “In Unkel hat er glückliche Jahre verbracht” für die Nummer 1 der Schriftenreihe “Zeitgeschichte erleben!” des Willy-Brandt-Forums (WBF) geschildert.
Die 64-seitige, farbig gedruckte Broschüre trägt den Titel “Heimfahrt nach U. Willy Brandts Jahre in Unkel 1979 bis 1992” und bieten eine Reihe von Anekdoten aus der Unkeler Zeit des Politikers, beispielsweise über die jährlichen Spargelfahrten der SPD-Bundestagsfraktion ins Rheinhotel Schulz oder über Paparazzi in der Provinz. Zeitzeugen kommen zu Wort und es wird dargestellt, wie die Kulturstadt Unkel ihres wohl bekanntesten Mitbürgers gedenkt.
Unkel war weit mehr als nur eine Episode im Leben von Willy Brandt. Hier, nur hier, konnte er Kraft schöpfen für die Vollendung seines Lebenswerks.
Vorgestellt wird die Broschüre von Brigitte Seebacher und Ministerpräsident a.D. Rudolf Scharping am Freitag, den 31. August 2018 im 17 Uhr im WBF, Willy-Brandt-Platzs 5, 53572 Unkel. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten: info@willy-brandt-forum.com oder Telefon: 02224 – 77 99 303.