Kunstaktion „Anatomie des Aufrechten Gangs“ von Klaus Hopf

Mit der Kunstaktion „Anatomie des Aufrechten Gangs“ haben wir ein einmaliges Projekt gewagt: Der 1961 in Plauen geborene Maler hat im Frühjahr 2015 Gebäude des Willy-Brandt-Forums in Unkel temporäre künstlerische Umgestaltungen vorgenommen und den Multifunktionsraum mit figürlichen Darstellungen in bunte Farbe getaucht.

Der für Wechselausstellungen vorgesehene Raum erhielt eine neue Dimension dadurch, dass die Bemalung der Leinwände auf Wänden und Boden des Raums fortgesetzt wird. Figurenwelt und sprachlicher Ausdrucks Hopfs standen in der christlich-abendländischen Tradition, überschreiten diesen Kanon jedoch bewusst in Form und Wertgebundenheit. Die Bürgerstiftung Unkel “Willy-Brandt-Forum” hat mit dem Projekt das Motto des Kultursommers „Helden und Legenden“ auf gegriffen und es interpretiert.

Klaus Hopf will mit diesem Projekt helfen, Sehgewohnheiten und Prägungen erkennen zu können, um sie zu überwinden. „Neue Wege des Denkens zu erschließen, begreife ich als wesentliche Momente meiner Bilder.“ Als  Mensch und Künstler, sagt Hopf, treiben mich die Prinzipien der Hoffnung und des aufrechten Gangs an. „Es ist meine Hoffnung, dass sich Menschen nicht Ideologien, kommerziellen Zwängen oder dem Zeitgeist unterwerfen. Dass sie frei, selbstbestimmt und selbstkritisch denken und handeln.“

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